Über die Gründer:
Hanna und Eyal Izrael

Während unseren Negevtouren entdeckten wir ein verstecktes Flußbett mit Überresten einer alten Farm und einem Weinberg. Wir verliebten uns sofort in diesen Ort und beschlossen, unsere Farm an diesem Ort zu gründen, dem Ort, der vor über 2000 Jahren, zur Zeit der Nabbatäern, ein Weinberg war. Wir gründeten die Carmey Avdat Farm im Jahre 1998. Unser Traum, eine Farm im Negev zu gründen, um Trauben zu kultivieren und Wein abzufüllen, wurde mit Hilfe dem Projekt “Weinstrasse” erfüllt.
Unsere tiefe Liebe zur Wüste begann mit unserem Studium in der Landwirtschaftsschule von Sde Boker und setzte sich in den Jahren, in denen wir durch die Schluchten der antiken Farmen und Gärten des Negevs, durch die Sinaihalbinsel, Australien und Marokko zogen, fort.
Unsere Erforschung der Wüsten diente als Grundstein unserer Vision und unseres Traumes. Wir lernten, den Stimmen der Wüste zu lauschen und sie zu respektieren und versuchten nicht, sie zu bändigen.
Wir planten den Weinberg, indem wir die alten Terassen beibehielten und das alte Bewässerungssystem nutzten. Die Gästehäuser sind der Umgebung harmonisch angepasst und doch bleiben sie ihr ausgesetzt. Sie sind so gebaut, dass sie die Vorzüge des Wüstenklimas und der Sonne bestens nutzen können. Die Infrastruktur der Farm, ihre Einrichtungen, die Obstbäume, die Gärten und Schwimmbecken sind so gestaltet, dass sie sich bestens der natürlichen Umbebung anpassen.
Als wir zum ersten Male vom Hügel auf das Flußbett (Wadi) blickten, war es verödet und unerforscht. Es war kaum möglich, Wagenspuren anderer Durchreisenden zu erkennen. Wir stellten uns vor, wie dieser Ort in der Zukunft aussehen könnte.
Wir wollten am Bau unseres Hauses und der Farm keine Architekten zu Rate ziehen, sondern wollten von unseren Gefühlen und Instinkten geleitet werden.

Wir planten den Weinberg, ohne die antiken Terassen zu zerstören und nutzen das alte Bewässerungssystem. Die Gästehäuser sind der umgebenden Natur angepasst und bleiben ihr doch ausgesetzt. Sie sind so konstruiert, dass sie das natürliche Wüstenklima und die Sonne bestens nutzen können. Die Infrastruktur der Farm, ihre Einrichtungen, die Obstbäume, Gärten und Schwimmbecken passen sich harmonisch ihrer Umgebung an. Alles wurde mit viel Liebe geplant und gebaut an dem Ort, für den wir uns zum Leben und zum Großziehen unserer Kinder entschieden haben.

Das Gebiet der Farm umfasst Weinberge, einen Weinkeller, Gastunterkünfte, eine Metallwerkstatt und einen Laden, wo die Farmerzeugnisse verkauft werden.
Es gibt Arbeitsgruppen, Seminare und Ausflüge.
Es gibt keine auswärtigen Arbeitskräfte auf der Farm. Unsere Angestellten sind ausschliesslich Israelis, die ihren Militärdienst absolviert haben.
Alle Farmangestellten leben auf der Farm mit uns. Unsere beduinischen Nachbarn helfen uns während der Beschneidungs- und Erntesaison. Wir haben ein gutes nachbarliches Verhältnis zueinander. Sogar unsere Kinder legen Hand an und
nehmen an Entscheidungen teil.

Wer sind wir?
Hanna wurde in der nördlichen Stadt “Kirjat Schmona” 1964 geboren.
Von 1982-1984 diente sie im Militär als Lehrerin in der Landwirtschaftsschule von Sde Boker. Hier entdeckte sie ihre Liebe zu der unendlichen Freiheit des Negevs.
Eyal wurde 1959 in Haifa geboren. Er begann sich erstmals für Landwirtschaft zu interessieren, als er Student der Be’er Tuvia Schule im Moschaw Avigdor war.
Hanna und Eyal wanderten zwei Jahre durch den Negev und erforschten dann den Himalaya, Australien und Neuseeland.
Nachdem sie nach Israel zurückkehrten, studierte Hanna Design und Architektur.
Eyal studierte Fotografie. 1991 zogen sie nach Mitzpe Ramon und begannen für die israelische Naturschutzgesellschaft zu arbeiten. Während dieser Zeit arbeitete Hanna in Chai Ramon und schrieb ein Kindergedichtband: “Schildkröten putzen keine Zähne”.
Sie arbeitete auch im “Karev”-Programm als Koordinatorin für die Projekte im Süden des Landes und entwickelte Studienprogramme für Schulen und Kindergärten und fungierte als pädagogische Beraterin. Sie ist Absolventin des Kibbutz-Seminars als Gruppentherapeutin und studiert anthroposophische Kunsttherapie. Sie arbeitet als Gruppenmoderatorin in der Farm und der Umgebung.
Eyal entwickelte ein Studienprogramm zur Erhaltung der Natur für Offiziere des israelischen Militärs. Er volontiert heute noch bei der Rettungsgruppe des Negevs.
Er lernte das Schweißen und die Metallbearbeitung bei Chofi, der vom Kibbutz Ein Schemer stammt und dessen Arbeiten im Farmladen gezeigt und verkauft werden. Eyal erlernte die Weinherstellerkunst von Juval Ben Schoschan von der Weinerei
Ben Schoschan des Kibbutz’s Bror Chajil und der Sorek Weinerei in Tal Schachar.
1998 gründeten Hanna und Eyal die Carmey Avdat Farm, auf der sie mit ihren vier Kindern leben.


 
 

 

 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

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